DE ROODE PELIKAN

Keine Sekunde langweilig

Einwandfrei:
Die Bühne im Atelier von Enno Folkerts war am 14. September zu klein. Fünf Musiker mit ihren Instrumenten und eine Sängerin passten einfach nicht drauf.

Kein Problem – Klarinettist Manfred Müller und Michael Weisbarth mit seinem Akkordeon postierten sich einfach links uns rechts neben dem Podium.
So etwas ist es ja gerade, worauf die Gruppe „De roode Pelikan“ Wert legt. Sie wollen keine perfekt durchorganisierten Auftritte absolvieren, sondern mit Spaß an der Sache Musik machen und nehmen dabei auch kleinere Probleme und Pannen in Kauf. Darum bezeichnen sie sich gerne als „Dilettanten“.
Dass damit keineswegs mangelndes Können gemeint ist, merkt man sofort beim ersten Stück. Die Musiker sind Könner; jeder auf seinem Instrument, im Zusammenspiel und auch im Arrangement.

Nach der Eröffnung mit einer Klezmermelodie kam Sängerin Julie André auf die Bühne und man hat das Gefühl: genau so müssen französische Chansons gesungen werden. Gitarrist Harald Schnell fühlte sich eher für italienische Lieder zuständig, von der „Piccolissima Seranata“ aus den 60er Jahren bis hin zu Paulo Conte.

Für das „Unterfutter“, mit dem Musik einfach voller klingt, sorgte Dieter Bauer, der wechselnd Kontrabass und E-Bass benutzt. Abgerundet wurde die Sache von dem Perkussionisten Markus Mackert.

Es geht Schlag auf Schlag. Neben Klezmermusik, italienischen Liedern und Chansons erklangen argentinischer Tango und Musettewalzer. Die Gruppe spielte mit der Musik, erlaubte sich Freiheiten bei Rhythmus und Tempo, baute als Mittelteil bei einem Tango sogar ein Klezmerstück ein.

Nach der Pause kam endlich auch die versprochene „Gebrauchslyrik“. Gedichte von Rudolf Gernhard und Geschichten in originalem kurpfälzischen Dialekt von Harald Hurst. Hier wurde bereits die erste Zugabe verlangt.
Julie André hatte ein Problem: Sie möchte gerne das bekannte russische Lied „Schwarze Augen“ singen, konnte aber kein russisch. Natürlich hat Sie eine Lösung gefunden: Da ihr Vater Ungar war, kann sie Ungarisch und dann sang sie eben ein russisches Lied auf ungarisch.

Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete:

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Bilder © Jens Fiedler
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Die Kunstpflege Hirschhorn e.V. präsentierte am Freitag den 14 September 2018 De roode Pelikan mit Alltagsphilosphie, Gebrauchslyrik und viel guter Musik. im Atelier von Enno Folkerts 69434 Hirschhorn-Langenthal Waldmichelbacher Str. 2 (Alte Pappenfabrik)

Die Kunstpflege Hirschhorn e.V. präsentierte am Freitag den 14 September 2018 De roode Pelikan mit Alltagsphilosphie, Gebrauchslyrik und viel guter Musik. im Atelier von Enno Folkerts 69434 Hirschhorn-Langenthal Waldmichelbacher Str. 2 (Alte Pappenfabrik)

Die Kunstpflege Hirschhorn e.V. präsentierte am Freitag den 14 September 2018 De roode Pelikan mit Alltagsphilosphie, Gebrauchslyrik und viel guter Musik. im Atelier von Enno Folkerts 69434 Hirschhorn-Langenthal Waldmichelbacher Str. 2 (Alte Pappenfabrik)

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Die Kunstpflege Hirschhorn e.V. präsentierte am Freitag den 14 September 2018 De roode Pelikan mit Alltagsphilosphie, Gebrauchslyrik und viel guter Musik. im Atelier von Enno Folkerts 69434 Hirschhorn-Langenthal Waldmichelbacher Str. 2 (Alte Pappenfabrik)

Die Kunstpflege Hirschhorn e.V. ist ein Verein zur Pflege und Förderung der Künste, Musik, Malerei, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen usw.
Das Bestreben des Vereins ist also, ausgesuchte Musiker, Autoren und bildende Künstler nach Hirschhorn zu holen um hier das kulturelle Leben zu bereichern.

Postanschrift:
Kunstpflege Hirschhorn
c/o Enno Folkerts
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