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Drei wahre Meister auf sechs und mehr Saiten bei der „1. Hirschhorner Gitarrennacht“ der Kunstpflege Hirschhorn

An die 100 Gäste waren es, die bei der „1. Hirschhorner Gitarrennacht“, veranstaltet von der Kunstpflege Hirschhorn, die drei Meister auf sechs und mehr Saiten, Gionni di Clemente, Giovanni Seneca und Heiko Plank, bestaunen wollten.

Als erster durfte an diesem Tag Julian Best antreten. Der 17-Jährige zeigte seine Künste auf der akustischen Stahlsaitengitarre und sang auch dazu. Heiko Plank, der gleichzeitig den Konzertabend moderierte, schaffte als Musiker und Komponist etwas Besonderes:
Die Entwicklung eines speziellen elektroakustischen Solisteninstruments, das wie sein Erfinder heißt. Plank bot ein frei improvisiertes Konzert und arbeitete dabei teilweise mit vier Stimmen. Aus dem Nichts heraus schuf er Musik. Anklänge gab es an das Köln Concert von Keith Jarrett.

Di Clemente wiederum tummelt sich mehr im Bereich Ethno-Jazz.
Er beherrscht zahlreiche weitere Saiteninstrumente wie Oud, Bouzouki, Mandoline oder Sitar, schrieb Musik für Film und Theater und ist als Arrangeur für verschiedene Autoren tätig.
Der aus den Abruzzen stammende Gitarrist komponierte Musik für Film- und Theaterproduktionen in den wichtigsten italienischen Städten und Theatern, aber auch in Europa und Übersee.

Seneca, aus Ancona stammend, eher der traditionellen Musik verhaftet, ist Fachmann für die süditalienische Tarantella. Er verbindet Modernes mit dem Traditionellen. Seneca war bereits Gastsolist bei hochkarätigen Orchestern in Italien und Frankreich. Ennio Morricone komponierte und widmete ihm ein Konzert für Gitarre und Orchester.

Da die beiden Italiener sowieso gerade zu Konzerten in Deutschland weilten, konnte der Konzerttermin in Langenthal eingeschoben werden was sonst natürlich wegen der weiten Anreise nicht möglich gewesen wäre. Um das Konzert zu finanzieren, malte Enno Folkerts zwölf Variationen einer Gitarre und gab sie in den Verkauf mit Erfolg, alle gingen weg.

Beide Gitarristen gehen nach den Worten von Plank musikalische ganz eigene Wege. Die Bekanntschaft mit den beiden italienischen Saitenvirtuosen entstand vor vier Jahren ganz zufällig, erinnert sich der Kortelshütter Plank. Er war auf der Halbinsel zu Konzerten unterwegs. Da wird man dann wie ein Pokal rumgereicht, lacht er. Die einheimischen Musiker seien sehr interessiert an einer Zusammenarbeit, es gibt kein Konkurrenzdenken. So kam es, dass die drei schon auf mehreren Festivals zusammen spielten.

Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete:

Der Bericht in der BAZ:

Foto-Galerie
Alle Bilder © Ghomri Wolf-Khosrowi
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Videos

Die 1. Hirschhorner Gitarrennacht wurde eröffnet von Julian Best, ein hoffnungsvolles Talent der Region, mit dem Stück "Eyes Of Diabolus"

Heiko Plank

Weiter ging's mit Gionni Di Clemente, hier auf einer 10 saitigen, spanischen Gitarre.

Vor der Pause verzauberte uns Giovanni Seneca.

Das Einmalige, so noch nie gehörte Duett Seneca/Di Clemente, war der Abschluss dieses wundervollen Abends, der für viele viel zu kurz war.

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