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Ein Abend mit Literatur und Musik am 23. Juni beim Atelierkonzert in Langenthal

Kirbanu ist das Pseudonym von Nicole Klein aus Taperoo bei Adelaide, South Australia. Das Wort stammt aus der mittelpersischen Sprache und bedeutet „eine Dame von Kraft, Stärke und Glück“. Die Musikerin hat ihren Lebensmittelpunkt in Heidelberg. Kirbanu sammelt Geschichten und verarbeitet diese in ergreifenden Liedern voller Herz und Seele: Musik, die die Seele berührt und den Zuhörer auf eine wundervolle Reise entführen kann.
Ihre Lieder erinnern an die großen amerikanischen Songwriter der 1960er, mitunter schimmern dezente Pop- oder Folk-Elemente durch. Kirbanu berührte mit tiefen Emotionen und zu Herzen gehenden Themen und verführte die Zuhörer mit einer starken Stimme.

Im Rahmen des Literaturfestivals Heidelberg, das vom 21. bis 25. Juni stattfindet, waren international namhafte Autoren zu Gast, die ihre Sicht der Dinge mit ergreifenden, intimen Geschichten, mal heiter, mal traurig, haben lebendig werden lassen. Der Kortelshütter Musiker Heiko Plank hat während seiner Konzertreisen durch Spanien viele interessante Künstlerkollegen kennen und lieben gelernt, die teilweise aktuell Teil der eingangs erwähnten Literaturtage sind.

So wurde es ermöglich, den Autor Jesús Ortega und den Pianisten Jesús Hernandez nach Langenthal einzuladen. Was an diesem Abend passierte, war nicht vorhersehbar, da diese einmalige Konstellation durch das Improvisationsvermögen aller Beteiligter zu einer neuen Form fand. Die Lesung der Übersetzung übernahmen Maria Dreher und Marc Weidner abwechselnd. Die fünf bewegten nach dem Motto „Alles bleibt anders“ musikalisch und literarisch, alles.

Jesus Ortega rezitierte auch folgende Kurzgeschichten: „El paseante“, „Otros espejos“ und „Una hora y media“. Ortega (geboren 1968) lebt in Granada und hält einen Abschluss in der hispanischen Philologie an der Universität.

Jesús Hernandez, 1967 in Granada geboren, begann zunächst klassische Musik zu studieren, widmete sich dann aber schnell anderen Musikstilen: Rock, Jazz, brasilianische Musik und Flamenco. Derzeit arbeitet er in an dem Projekt „Bojaira“, das bereits erfolgreich in Spanien, New York, Paris und Toulouse gestartet ist.

Die Plank, klein und handlich und atemberaubend klangvoll, ist den Gästen des Ateliers bereits seit der 1. Hirschhorner Gitarrennacht bekannt. Die Erschaffung und sein Spiel auf diesem gitarrenähnlichen Instrument führte Heiko Plank, Schüler von Wolfgang Lendle, mittlerweile nach Italien und Spanien sowie auf eine Konzertreise durch Rumänien und Ungarn.

Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung von Neckartal-Nachrichten

Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete:

Foto-Galerie
Bilder © Enno Folkerts
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Veröffentlicht am 08.08.2017

"Alles bleibt anders“
17. Atelierkonzert der Kunstpflege Hirschhorn e.V. am 23.06.2017 im Atelier Enno Folkerts mit einer spanisch, musikalisch-literarischen Nacht mit Jesus Ortega, Jesús Hernández und Heiko Plank.

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